Gamecast ist eine Forschungsgruppe an der Hochschule Mittweida, die auf den Gebieten der crossmedialen Unterhaltung, adaptiven Medienwelten und neuartigen Animationstechniken forscht. Das Team aus rund 50 Studenten unter der Leitung von Professoren aus Medien und Informatik hat es sich zum Ziel gesetzt ein neues Erlebnis der Rezeption und Interaktion zu schaffen und arbeitet an der Verbindung von Videospiel und Fernsehserie. Dabei entstehen Schlüsseltechnologien, welche
die Produktion klassischer Animationsfilme einfacher, effizienter und schneller gestalten,
eine Verbindung von Animationsfilm und Videospiel ermöglichen,
und Spiele auf die Emotionen und Bedürfnisse des Spielers anpassen.
Seit 2007 wird diese Vision und deren technische Grundlagen entwickelt und im Dezember 2010 erfolgreich mit einem Prototyp umgesetzt. Seit Januar 2011 erfolgen die Validierung des Prototyps und die Produktion einer ersten Pilotepisode. Die Forschung richtet sich an Filmproduzenten und Videospielhersteller, die nach neuen Technologien suchen um ihren Kunden neue Anreize zu bieten und ihre Produktionskosten gleichzeitig senken wollen – und natürlich auch an alle Videospieler, die in ein neuartiges Spielerlebnis eintauchen wollen.